Jazz RLP

Aktuell

Herzlich Willkommen auf der Webpräsenz von JAZZ RLP  -dem Landesverband für Jazz in Rheinland-Pfalz. 

Schauen Sie sich um und melden Sie uns gerne zurück, was Ihnen gefällt und was eher nicht - künftig wird die Seite so aufgebaut sein, dass Veranstalter*innen und Künstler*innen gleichermaßen redaktionell mitarbeiten können und hierdurch nach und nach eine Vielzahl an Informationen über die rheinland-pfälzische Jazz-Szene abgerufen werden kann.

Wenn Sie selbst Veranstalter*in sind oder eine Spielstätte betreiben, in der Jazzkonzerte stattfinden, können Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen um Ihre Spielstätte, Konzertreihe, o.ä. mit einem Profil öffentlich auf dieser Homepage sichtbar zu machen. Konzerte und Veranstaltungen können in einem öffentlich sichtbaren Kalender hinterlegt werden.

AKTUELLES

FUTURE JAZZ RLP - BRANCHENTREFF DER JAZZSZENE RLP

Die Teilnahme an den Panels und dem Speed-Dating ist selbstverständlich kostenlos. Tickets für die Showcase-Konzerte am Abend kosten 12 € zzgl. Gebühren. 
Anmeldungen zur Veranstaltung nehmen wir gerne unter post@jazz-rlp.com entgegen. 

14.00 Uhr  Eröffnung 

Grußworte

Dr. David Maier (1.Vorsitzender JAZZ RLP) 

Katharina Binz (Staatsministerin Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration) 

Panel I 

WAS NACH CORONA ÜBRIG BLEIBT? 

Es hat sich schon Ende März 2020 abgezeichnet: Es wird ein „Vor“ und ein „Nach“ der Pandemie geben. Und dennoch befindet sich die Kulturwelt auch zu Beginn des 3. Coronajahres in einer Art Schockstarre. Probleme gab es schon vor dem ersten Lockdown, durch die Pandemie wurden diese plötzlich sehr offensichtlich. Welchen Stellenwert hat die Kultur in unserem Alltag? Wie kann der Jazz im Besonderen in der Gesellschaft wirken? 

/ Moderation: Anette von Eichel

Alexandra Lehmler (Musikerin, Freie Szene) 

Katharina Binz (Staatsministerin Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration) 

Tina Sikorski (Geschäftsführung Initiative Musik gGmbH)

Rainer Kern (Festivalleitung Enjoy Jazz – Internationales Festival für Jazz und Anderes)

15.00 Uhr 

PAUSE

15.15 Uhr

Panel II

Noch jemand hier? 

DISKUSSION ZUM JAZZNACHWUCHS IN RLP 

Die Nachwuchsförderung im Jazzbereich in Rheinland-Pfalz ist – wie auch in allen anderen Bundesländern – sehr komplex. Die einzelnen Ebenen und Bausteine müss(t)en eng miteinander und Hand in Hand arbeiten um den Jazznachwuchs zu sichern. Es braucht entsprechende Strukturen und fachlich versierte Pädagog*innen in den Musikschulen, um Schüler*innen qualifizierten Instrumental- und Gesangsunterricht im Jazz/Rock/Pop-Bereich zu bieten. An den Schulen braucht es Musiklehrkräfte, die Jazz sowohl fundiert im Musikunterricht behandeln, als auch über schuleigene Ensembles oftmals die Grundlage für eine weiterführende Ausbildung in z.B. dem Jugendjazzorchester des Landes Rheinland-Pfalz legen. Hierfür bedarf es interessierte als auch gut ausgebildete Lehrer*innen, die über Musikhochschulen als auch durch Weiterbildungen entsprechend vorbereitet werden. 

Die Musikhochschulen sorgen neben der Ausbildung von Musiklehrkräften sowohl für die künstlerische Ausbildung als auch für die qualifizierte Ausbildung von sowohl Instrumental- und Gesangspädagog*innen, die ihrerseits später u.a. an Musikschulen und Musikhochschulen den Nachwuchs unterrichten. Um diesem Ausbildungsauftrag nachzukommen bedarf es aber einer entsprechenden Nachfrage an Studieninteressierten, die wiederum ein Mindestlevel an künstlerischer Kompetenz benötigen, um solche Studiengänge aufzunehmen. 

Corona hatte auf all diese Bereiche und deren empfindliches Zusammenspiel enorme Auswirkungen. An Schulen und Musikschulen konnte zum Teil nicht mehr aktiv musiziert und ausgebildet werden, die Anzahl an Studieninteressierten in allen Musikstudiengängen geht derzeit rapide zurück – sei es auf Grund von fehlender Ausbildung oder auch aus Sicherheitsbedenken, in diesen Berufen Fuß fassen und das eigene Leben finanzieren zu können.  Und die Ausbildung von Musiklehrkräften im Jazzbereich ist nicht erst seit Corona ein Feld, welches dringenden Handlungsbedarf benötigt. 

Wie die aktuelle Lage im Nachwuchsbereich aussieht und was es nun an Initiativen braucht  um die Nachwuchsförderung im Jazzbereich für die Zukunft zu sichern und überhaupt nach Corona wieder anzuschieben, beleuchten die Teilnehmer*innen der Diskussionsrunde. 

/ Moderation: Anette von Eichel 

Prof. Sebastian Sternal (Leiter der Jazzabteilung an der Hochschule für Musik Mainz)

Dr. Joachim Junker (Vorsitzender des Bundesverbands Musikunterricht in Rheinland-Pfalz)  

Kerstin Haberecht (Leiterin der Abteilung für Jazz/ Rock/ Pop an der Musikschule in Ingelheim)

Andreas Steffens (Leiter der Jazzabteilung Landesmusikgymnasium Montabaur)

15.45 Uhr 

Panel III 

Woher kommt die Patte? 

FÖRDERUNG VON CLUBS UND SPIELSTÄTTEN IN RLP 

Musiker möchten raus auf die Bühne, raus auf die Bretter die die Welt bedeuten und für das Publikum spielen. Diejenigen, die diese Bühnen betrieben, haben es nicht erst seit der Corona-Pandemie schwer. Sie handeln stets im Spannungsfeld zwischen einem wirtschaftlich sinnvollen Geschäftsmodell, schwankendem Publikumszuspruch und der Notwendigkeit, eine „ordentliche“ Künstlergage zu zahlen. Gleichzeitig machen Fördermaßnahmen der öffentlichen Hand oftmals einen Bogen um die Clubs. Subventionen landen nur spärlich in der freien Szene sondern häufig bei den Institutionen der sog. Hochkultur: Museen, Theater oder bei den großen Festivals mit Strahlkraft.

Der Umfang einer nachhaltigen Strukturförderung für die freie Szene ist überschaubar – und das obwohl diese Szene oftmals für ein wichtiges kulturelles Grundrauschen sorgt. Unterstützung gibt es meist nur in Form von Projektförderung: einmalig, zeitlich begrenzt und streng projektgebunden. Zudem hat sich das Publikumsverhalten nach zweieinhalb Jahren Pandemie verändert, hinzu kommt eine Inflation, die den wirtschaftlichen Druck auf Clubs und Spielstätten zusätzlich erhöht. 

Es ist also Zeit, um über Spielstättenförderung in RLP zu sprechen. Zeit auch deshalb, da das Land im Rahmen ihres Kulturentwicklungsplanes die "Kulturförderung“ gemeinsam noch besser auf die Bedarfe der Künstler:innen und der Kulturschaffenden anpassen“ möchte. Was brauchen die Clubs, was bringen sie ein? Welche Finanzierungsmodelle und Förderinstrumente sichern nachhaltig das Überleben der freien Spielstätten und Bühnen? Gibt es einen sinnvollen Fördermix aus öffentlichen und privaten Mitteln? Kurzum: Woher kommt die Patte?

/ Moderation: Julian Camargo

Tina Sikorski (Geschäftsführung Initiative Musik gGmbH)

Björn Rodday (ehem. Kulturberater RLP)

16.15 Uhr 

Panel IV 

Was mach ich hier eigentlich? 

SELBSTVERMARKTUNG FÜR MUSIKER 

Die Musikszenen sind voll von guten Musikern - wenn sie noch dabei geblieben sind. Und gerade dieser Tage erleben wir, dass nach dieser langen Zeit der Entbehrung alle wieder in den Clubs und auf den Festivals spielen möchten - wenn es sie noch gibt. Kurzum: Es ist nicht einfacher geworden, seinen Lebensunterhalt als Musiker*in zu bestreiten. Was wir schon alle wussten, hat die Corona-Pandemie aber nochmals durch alle Speaker dieser Welt herausgeblasen: Natürlich kommt es auch darauf an, sich und seine Musik entsprechend zu vermarkten. Aber wie genau funktioniert das? Wie kann ich mich und meinen Act zeitgemäß präsentieren? Worauf achten Booker, Agenturen, Spielstättenbetreiber*innen und Medien? Oder anders: Was sind die places & spaces (Byrd) für mehr acknowledgement (Coltrane)? 

Nachgespürt wird dem ganzen im Gespräch zwischen Julian Camargo (Musiker & Journalist) und Moritz Rosin (Geschäftsführer Handshake Booking).

16.45 Uhr  PAUSE

17.00 Uhr – 18 Uhr


Speed-Dating / FOYER

MEET A BOOKER 

u.a. mit

Berti Hahn (Geschäftsführer Café Hahn)

Mirko Meurer (Festivalleiter Jazzfest Montabaur, Kultur im Keller)

Yvonne Moissl (Festivalleiterin Palatia Jazz)

Patricia Neher (Festivalleiterin Jazz am Mäuseturm)

Dr. David Maier (Künstlerischer Leiter Worms: Jazz and Joy)

Moritz Rosin (Geschäftsführer Handshake Booking)



20.00 Uhr  Konzerte (12 € Eintritt zzgl. Gebühren) 

"Die Motive des Richard W."

"Duo Fritschi / Heun"

"Julian Camargo und Band"

Tickets unter:  https://kuz-mainz.reservix.de/p/reservix/event/1984236

Diese Veranstaltung wird gefördert von 

Kultursommer Rheinland-Pfalz
Landesmusikrat Rheinland-Pfalz
Glückspirale 
Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration
Rheinhessen Sparkasse

Allen Förderern und Unterstützern sagen wir herzlichen Dank! 

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